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Zum Buch: „Erfinde dich neu“

Sich neu zu erfinden ist einfach. Denn alles Neue liegt bereits in uns. Dort lag es schon immer. Es schlummerte bis jetzt nur.
Manchmal haben wir einige Talente oder auch Teile unserer Potenziale einfach nicht mehr weiterentwickelt. Dann warten sie noch auf uns. Meistens sogar, ohne dass wir es wissen.
Hin und wieder haben wir vielleicht nur so ein unbestimmtes oder merkwürdiges Gefühl, dass wir uns selbst nicht wirklich ganz leben. Etwas fehlt noch.
Ab und zu denken wir auch: „Das kann doch nicht alles gewesen sein.“ Das war es auch nicht. Wir brauchen uns nur wieder mit uns selbst zu verbinden. Mit unseren Gefühlen, Sehnsüchten und Zielen.
Genau dafür genügen 6 Minuten am Tag. Und ein bisschen mentales Training.

 

 

 
Kann man mit mentalem Training Wunder bewirken?
Urplötzlich fiel ein Triebwerk aus. Mitten im Steigflug. Die Boeing 737 kippte zur Seite, kam in eine gefährliche Schräglage und verlor rasant an Höhe. Die größte Horrorvorstellung für jeden Piloten war eingetreten. Panik machte sich bei den Passagieren breit.

Aber der Pilot reagierte scheinbar nicht. Er saß seelenruhig da. Eineinhalb Sekunden lang. Er zwang sich regelrecht, zu warten. Wie er es gelernt hatte. Jahrelang hatte er solche Situationen im Flugsimulator geübt. Immer und immer wieder mental, bis ins kleinste Detail solche und ähnliche Szenen gedanklich durchgespielt. Auch in seiner Freizeit, wenn er an der Isar entlangradelte, ging er ständig im Kopf solche Abläufe durch.

Jetzt, im Ernstfall, obwohl der Puls zu rasen begann und ihm der Atem wegblieb, versuchte er erst einmal mental zur Ruhe zu kommen. Eineinhalb Sekunden lang.
Anstatt sofort und spontan das Höhenruder hochzureißen, war er darauf trainiert worden, zu warten und nicht zu reagieren.
Das Trainingsprogramm für Piloten sieht vor, zuerst mental zur Ruhe zu kommen, bis die inneren Bilder der Trainingssituation auftauchen.
Wir sind zu Höchstleistungen fähig. Gleichgültig, in welche Richtung. Wenn wir unsere mentale Kraft für unseren Erfolg einsetzen, können wir mehr erreichen, als wir jetzt vielleicht ahnen. Mentales Training bereitet uns vor, damit wir das Beste aus uns herausholen können.
Das Flugzeug stürzte zur Erde. Und der Pilot wartete. In Millisekunden liefen alle notwendigen Handlungsabläufe vor seinem geistigen Auge ab. Er kannte diese Situation aus dem Flugsimulator. Er war in solch einer Katastrophe regelrecht zu Hause, auch wenn er sie noch nie live erlebt hatte.

Erst als der Pilot mental völlig ausgeglichen war, brachte er das Flugzeug wieder in eine stabile Lage. Und dann tat er all das, was er tausendmal in seinen Trainings durchgespielt hatte: Er korrigierte das Flugverhalten, beruhigte die Passagiere, die einen erstaunlich ruhigen und sicheren Kapitän zu hören bekamen, und brachte das Flugzeug sicher zurück zur Erde. Genau diese Verhaltensweise trainiert man im Standartprogramm der Lufthansa. Mentales Training für alle Notfälle. Zuerst zur Ruhe zu kommen, um dann alle Abläufe parat zu haben, die man gedanklich immer und immer wieder durchgegangen ist. Piloten werden auf heikle Situationen vorbereitet, indem sie bereits lange vorher im Training ihre Vorstellungskraft und ihre Fantasie benutzen.
Der Flugsimulator täuscht einen Absturz vor, und sie trainieren gedanklich immer und immer wieder das Gleiche, damit das Gehirn alle nötigen Handlungen abspeichert und im Ernstfall automatisch liefert. Der Pilot war auf diesen Notfall bestens vorbereitet. Mentales Training half ihm, die Krise zu bewältigen.

 
Was ist mentales Training?

Das mentale Training ist eine gute und effektive Möglichkeit, um die negativen Selbstgespräche durch positive Gedankenketten zu ersetzen. Es lässt die neuen positiven und motivierenden Selbstgespräche zur Gewohnheit werden.
Am Anfang ist es noch ungewohnt. Aber es ist der schnellste Weg, um eingefahrene Denk- und Gefühlsgewohnheiten zu ändern.

Innerhalb des mentalen Trainings gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Wir sind passive Zuschauer. Wir sitzen wie in unserem eigenen Kino und betrachten einen Film. Man nennt das in der Psychologie auch Dissoziation.

2. Wir sind aktive Teilnehmer. Und spielen die Hauptrolle. Wir befinden uns dann ganz direkt in der Situation. Wir handeln. Wir fühlen, wir empfinden den Moment. Wir durchleben ganz bewusst die Gefühle, die damit verbunden sind. Das nennt man in der Psychologie Assoziation.

 
Mentales Training ist ... so tun als ob

Wenn es darum geht, die mentale Vorstellungskraft zu nutzen und Abläufe bereits vor dem geistigen Auge ablaufen zu lassen – zum Beispiel, wenn wir in die Vorfreude gehen oder so tun als ob –, bekommt man oft als Argument zu hören:
„Das entspricht doch aber gar nicht der Wahrheit, das ist doch nur so etwas wie Tagträumen!“ Das stimmt. Aber für unseren Verstand ist es die Wahrheit. Er trainiert innere Abläufe, simuliert Situationen, ist dann durch das Training optimal vorbereitet – und fühlt sich sicher.
Ob Sportler, Politiker, Moderatoren, Ärzte, Manager, Tänzer, Piloten, Referenten oder Rennfahrer, sie alle müssen gut vorbereitet sein, um genau zum richtigen Zeitpunkt die gewünschte Leistung hervorzubringen. Sie müssen perfekt sein, in dem Moment, wenn die Leistung abgefragt wird.
Einem Referenten nützt es nichts, wenn er zwar viel Wissen besitzt und theoretisch Bescheid weiß, aber genau an dem Abend seines Auftrittes nicht optimal vorbereitet ist. Innerhalb einer kurzen Zeitspanne muss er zu überzeugen wissen. Er muss mitreißend und für die Zuschauer packend sein. Von ihm wird erwartet, dass er seine Nerven im Griff hat und ruhig und sicher ist, damit er seine Fähigkeiten zeigen und sein ganzes Potenzial entfalten kann.
Genau aus diesem Grund, ist es das, was im wirklichen Leben Hochleistungssportler, Künstler, das Militär oder Sicherungskräfte immer wieder tun: „Sie tun so als ob.“ Und dies nicht nur mental.
Sie üben, üben, üben – jahrelang, mitunter sogar jahrzehntelang. Sportler simulieren immer und immer wieder den Wettkampf, um für alle Bedingungen gerüstet zu sein. Auch Musiker oder Schauspieler trainieren immer und immer wieder das Gleiche.
Sie nennen dies nicht trainieren, sondern „proben“ oder „üben“. Letztendlich „tun sie so als ob“. Sie sind körperlich und mental vollkommen daran beteiligt.
Sie alle nutzen die gleiche kraftvolle Methode, um optimal vorbereitet zu sein: Mentales Training. Sie gehen sämtliche Abläufe bereits vor ihrem geistigen Auge durch.
Sie spielen immer und immer wieder die gleichen Situationen nach. Ein guter Referent zum Beispiel hat seine Rede bereits viele, viele Male zuhause oder im Büro vor einem imaginären Publikum aufgesagt. Der Schauspieler hat unzählige Male mit seinen Kollegen Gänge, Gestik und Dialoge trainiert. Der Pilot hat alle Abläufe hundertmal im Simulator geübt und dem Gehirn gezielt vorgegeben, dass er bereits in einem echten Flugzeug säße.
Der Flugsimulator täuscht sogar alle Erschütterungen und Schräglagen vor, damit es so echt wie nur irgend möglich wirkt.
Mental vorbereitet zu sein ist die beste Möglichkeit, all unsere Ressourcen und unsere Potenziale auszuschöpfen.

 
Kann man allein mit unserer Vorstellungskraft Muskeln aufbauen?
Lassen wir vor unserem inneren Auge Bilder ablaufen, benutzen wir also die Kraft unserer Imagination, ist dies für unseren Verstand und unseren Körper durchaus Realität.
So konnte man feststellen, dass es Personen gab, die ihren Puls bis auf 160 Pulsschläge pro Minuten ansteigen lassen konnten, wenn sie sich eine gefährliche Situation so bildlich wie nur möglich vorstellten.
Eine andere Person bekam bei einem wissenschaftlichen Versuch sogar Verbrennungsblasen auf dem Arm, als sie sich selbst einredete, dass die Münze, die man ihr auf den nackten Arm gelegt hatte, brennend heiß sei.
Wie ist das möglich? Es passiert doch alles nur in unserem Kopf?

 
Wissenschaftler haben nun nachgewiesen, dass allein durch unsere Vorstellungskraft neuronale Aktivitäten in unserem Gehirn – im sogenannten „Gyrus cinguli“ – enorm ansteigen können. Der Gyrus cinguli ist Teil unseres Limbischen Systems, also dem entwicklungsgeschichtlich ältesten Teil unseres Gehirns.
Und erstaunlicherweise werden genau von dort all jene Gefühle gesteuert, die von unserem Verstand unabhängig sind.
Wenn wir also in unsere Vorstellungskraft gehen, hat dies mehr mit unseren Emotionen zu tun. Und weniger mit unserem Verstand. Und schon gar nichts mit Logik.
Die stärkste Kraft entwickelt unsere Imagination, wenn sie mit intensiven Gefühlserlebnissen verbunden ist. Und – auch das hat die Wissenschaft festgestellt – die stärkste Wirkung zeigt sich in einem tiefen Zustand der Entspannung.
Wenn wir Dinge immer und immer wieder tun, zum Beispiel beim Üben eines Instruments ganz bestimmte Fingerübungen wiederholen, dann ist dies nach einer gewissen Zeit sehr deutlich im motorischen Kortex des Großhirns sichtbar.
Dieser Bereich des Gehirns wird sogar physisch größer. Er wächst. Genau das Gleiche passiert aber ebenso, wenn wir diese Fingerübungen nur in Gedanken ausführen. Ohne Instrument. Also nur mit unserer Vorstellungskraft.
Unsere Gedanken prägen und verändern unser Gehirn. Aber nicht nur das. Wir können mit unseren Gedanken sogar unseren Körper beeinflussen. So hat der Sportpsychologe Dr. Dave Smith von der Manchester Metropolitan Universität einen interessanten Versuch unternommen. Er teilte Probanden in verschiedene Übungsgruppen ein.
Die eine Gruppe der Probanden ließ er ganz bestimmte Körperübungen ausführen.
Eine zweite Gruppe bat er, diese Übungen nur in Gedanken, also rein mental zu machen. Und eine dritte Gruppe durfte faulenzen.
Nach 4 Wochen gab es ein sehr erstaunliches Ergebnis.
Die erste Gruppe, die tatsächlich trainiert hatte, steigerte die Muskelkraft. Und zwar um 30 Prozent. Wohingegen bei denen, die nur gefaulenzt hatten, kein Zuwachs von Muskeln festgestellt werden konnte. Bis hierhin also ein Ergebnis, das man durchaus erwarten konnte.
Überraschend war dagegen die Gruppe, die nur gedanklich trainiert hatte. Bei ihnen gab es einen Muskelzuwachs von 16 Prozent. Allein durch die pure Einbildungskraft.

 
Wie können wir unsere Überzeugungen verändern?
Wie gut und leicht wir mit den 6-Minuten-Übungen tatsächlich unser Gehirn umprogrammieren und damit ein neues Leben kreieren können, zeigt uns auch die moderne Hirnforschung. Denn man kann dem Gehirn beim Denken zusehen.
Und das funktioniert, mit einem modernen bildgebenden Verfahren, inzwischen außergewöhnlich gut. Man macht es mit einer funktionellen Kernspintomografie.
Bereits im Jahr 2009 haben japanische Wissenschaftler mithilfe dieser Technik zuverlässig erkennen können, auf welche Buchstaben sich Probanden gerade konzentrierten. Man konnte mit einer funktionellen Kernspintomografie ganze Wörter aus ihren Gehirnaktivitäten ablesen.
Diese funktionale Bildgebung zeigt inzwischen sogar, dass man alte Glaubensmuster nicht nur transformieren, sondern regelrecht überschreiben kann, indem alte negative Muster von neuen positiven Mustern umwickelt werden.
Diese Erkenntnis ist für uns natürlich sehr hilfreich. Vor allem für alle Zweifler, die gerne fragen: Veränderung? Geht das denn so einfach? Und vor allem so schnell? Nachdem man ein Leben lang alte Glaubensmuster entwickelt hat?
Da man inzwischen viele Bereiche im Gehirn sichtbar machen kann, hat man sehr genaue Kenntnisse darüber, welche Bereiche des Gehirns für bestimmte Tätigkeiten und Bilder zuständig sind. Und so weiß man auch, wo wir unsere jeweiligen Überzeugungen abgespeichert haben.
So können wir – wenn wir neue Denkweisen nutzen – sehr genau die Veränderungen des Gehirns beobachten. Man macht dies mit einer Magnetresonanztomografie (MRT). Und jetzt wird es wirklich interessant. Wissenschaftler konnten nun sogar auf sogenannten CT-Aufnahmen (CT = Computertomografie) des Gehirns sehr genau beobachten, wie neue neurologische Muster die alten neurologischen Muster überschrieben. Das Gehirn löscht dabei alte Muster nicht, sie umwickelt sie mit den Neuen.
Man kann also weiterhin die alten Muster erkennen, denn diese sind noch immer da, aber sie sind wirkungslos geworden. Denn sie sind umgeben von neuen Mustern. Und genau diese Erkenntnis und Eigenschaft nutzen wir in den 6-Minuten-Übungen.

 
Fällt man jedoch in alte Denkmuster oder Überzeugen zurück, werden die neuen Muster wieder ausgewickelt und die alten Erfahrungen, Erlebnisse, Weltbilder kommen erneut zum Tragen.
Wenn wir unsere Gedanken und Überzeugungen gezielt einsetzen, steht uns eine unendliche Fülle an neuen Dingen zur Verfügung, vor denen wir uns vielleicht jetzt noch unbewusst verschließen.
Wenn wir uns darauf fokussieren, in welche Richtung wir uns entwickeln wollen, können wir mehr erreichen, als wir jetzt vielleicht ahnen. Aus der Verhaltensforschung weiß man, dass es circa 21 Tage braucht, bis die neuen Verhaltensmuster etabliert sind und zu automatisch ablaufenden Gewohnheiten werden.
Bei regelmäßiger Anwendung dieser 6-Minuten-Übungen könntest du bis zum Ende dieses Online-Kurses ein neuer Mensch sein.

 
Wie stark ist die Macht der positiven Gedanken?

Psychologen haben herausgefunden, dass wir etwa 60.000 Gedanken am Tag denken. Die meisten von ihnen laufen völlig unbewusst ab.
Die moderne Psychologie hat nun herausgefunden, dass, wenn wir unseren Gedanken keine ganz klar zielorientierte Richtung geben, sie eher negativer Natur sind. Wir bemerken diese negative Tendenz nicht einmal mehr.
Wir haben uns viel zu sehr an sie gewöhnt, als dass es uns noch sonderlich auffallen würde. Die meisten Menschen unterschätzen den Einfluss von negativen Gedanken. Dabei spüren wir durchaus, wie negative Gedanken uns fertigmachen können. Wie wir durch sie wütend werden, uns ohnmächtig fühlen oder klein und hilflos, manchmal auch ausgeliefert. Vor allem aber verhindert diese Negativität, dass wir neue Dinge wagen oder uns auf andere Menschen einlassen
Negative Gedanken verhindern, dass wir uns auf uns selbst und andere einlassen, und uns und anderen neue Dinge zutrauen.
Positive Gedanken dagegen führen und leiten uns in eine positive Richtung. Wir trauen uns wesentlich mehr zu, fühlen uns wohl, sind ausgeglichener und selbstbewusster. Sie helfen uns, bewusster am Leben teilzunehmen und viel mehr wahrzunehmen. Sie erweitern unseren Wahrnehmungsfilter. Wir haben in der Tat weit mehr konstruktive Möglichkeiten zur Verfügung, als uns bewusst ist. Eine positive Grundeinstellung ist eines der wesentlichsten Dinge für einen Neuanfang.
Alle Meinungen und Sätze über uns oder andere sind Abschlussbefehle für unser Gehirn. Unser Gehirn richtet seine Wahrnehmung genau auf diese Gedanken aus, um unsere Erwartungen zu erfüllen. Wir denken uns regelrecht in eine Welt unserer Erwartungen hinein.
Das Gehirn arbeitet wie ein Computer: Es arbeitet alle Befehle ab, die man ihm gibt. Gedanken sind für unser Gehirn sehr klare Befehle. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir sie bewusst oder unbewusst denken, ob sie automatisch ablaufen oder einfach nur eine Gewohnheit geworden sind, ob sie positiven oder negativen Charakter haben.
Wenn du wissen willst, welche Befehle du deinem Gehirn bis heute gegeben hast, dann sieh dir einfach einmal an, in welcher Welt du gerade lebst. Sie ist das Resultat deiner bisherigen Gedanken. Interessanterweise unterscheidet auch das Gehirn sehr klar zwischen negativen und positiven Gedanken und speichert sie in getrennten Arealen ab:
Alle negativen Gedanken werden im rechten Frontallappen gespeichert. Er liegt oberhalb des Auges auf der Höhe der Schläfe.
Alle positiven Gedanken werden genau gegenüber, im linken Frontallappen gespeichert. Er liegt ebenfalls oberhalb des Auges auf der Höhe der Schläfe.
Und da unsere Gehirn an der Stelle, die von uns stark benutzt wird, physisch wächst, also größer wird, kann man dies in mittels Magnetresonanztomografie sehr gut sichtbar machen.
Man kann also sehen, was wir vorrangig denken. Genauer gesagt, was wir bisher gedacht haben, denn so ist das jeweilige Areal größer oder kleiner geworden.
Die Medizin nennt übrigens den negativen Frontallappen scherzhaft den Jammerlappen.
Was glaubst du? Welcher Bereich ist bei dir mehr entwickelt? Denkst du eher negativ oder positiv?
Zweifelst du eher oder bist du mehr hoffnungsvoll?


 
Warum haben wir mehr negative, als positive Gedanken?
Natürlich wissen wir alle, dass positive Gedanken besser für uns sind als negative. Dennoch kommen wir oftmals aus der Spirale der negativen Gedanken nicht heraus. Und das hat einen guten Grund: Wir Menschen verfügen über ein „katastrophisches“ Gehirn. Unser Gehirn registriert mehr negative Dinge als positive. Vor langer, langer Zeit war es für uns Menschen lebenswichtig, Gefahren rechtzeitig zu entdecken und zu antizipieren. Wer diese Fähigkeit nicht hatte, überlebte einfach nicht. Wir sind also nur auf der Welt, weil unsere Vorfahren diese Fähigkeit besaßen. Ohne diese Eigenschaft hätten unsere Vorfahren Feinde nicht rechtzeitig erkannt oder andere Gefahren ignoriert und wären ausgestorben. Und somit wären wir nie geboren worden.
Um zu überleben, mussten unsere Vorfahren sich also darauf fokussieren, was alles schieflaufen könnte. Alles, was kein Problem darstellte, also „gut lief“, wurde nicht wahrgenommen, weil es für das Überleben nicht wichtig genug war.
Aber was uns Menschen früher einmal zugute kam, ist für uns heutzutage eher hinderlich. Denn noch heute besitzen wir dieses Gehirn, das sich eher auf Probleme und Gefahren konzentriert als auf eine hoffnungsvolle Zukunft.
Es ist also kein Wunder, dass wir uns eher viel zu viele Sorgen machen oder uns lieber Katastrophen ausmalen, als uns auf das Schöne zu konzentrieren. Unser Gehirn hinkt der Zeit eben noch gewaltig hinterher und bremst uns in vielen Dingen, weil es noch immer so ausgelegt ist wie vor Tausenden von Jahren, als es nur darum ging, unseren Fortbestand zu sichern.
All das, was bereits gut läuft, all das Positive in unserem Leben, wird von unserem katastrophisch ausgelegten Gehirn eher ausgeklammert und gar nicht bewusst wahrgenommen. Noch immer ist unser Gehirn auf das fokussiert, was schief laufen könnte. Die meisten Menschen erwarten daher eher etwas Schlechtes als etwas Gutes. Heute hat diese Einstellung einen gewaltigen Nachteil für uns. Denn genau diese negativen, zweifelnden, ängstlichen, misstrauischen Gedanken und Gefühle führen uns dahin, wo wir nicht sein wollen. Denn bekanntlich entwickelt sich unser Leben in die Richtung, in die unsere Gedanken und Überzeugungen laufen.
Wir sind unseren negativen Gedanken aber nicht hilflos ausgeliefert. Jeder von uns kann eine positive Grundeinstellung aufbauen und die negative Vormachtstellung transformieren. Negative Gedanken entstehen von selbstpositive Gedanken sollten wir aktiv aufbauen. Das Gehirn lernt schneller, als wir bisher gedacht haben. Es braucht nur ein wenig zielgerichtete Unterstützung, zum Beispiel durch unsere 6-Minuten-Übungen, um vorrangig positive Gedanken aufzubauen und im Zuge dessen, positive Überzeugungen auszubilden.

Um für uns eine glückliche und zufriedene Zukunft zu bauen, gilt es, diese Urprägung des katastrophischen Gehirns zu „überschreiben“.

Das gesamte Wasser des Meeres kann ein Schiff nicht zum Sinken bringen – bis es in das Innere des Schiffes dringt. Genauso kann die ganze Negativität dieser Welt uns nicht runterziehen, bis wir erlauben, dass sie in uns hineinkriechen darf.

 
Warum sollen wir den Zielen Bilder geben?

Eines der wichtigsten Handwerkszeuge ist die Kraft der Imagination – die Kraft der inneren Bilder. Da das Gehirn in Bildern denkt, ist unsere Fähigkeit, zu visualisieren, gefragt!
Die Bilder in unserem Kopf können eine starke Wirkung haben.
„Ärzte und Psychologen kennen die inneren Bilder und wie diese, richtig angewendet, Krankheiten heilen, das Leben verändern und sogar eine neue Welt erschaffen können. In Therapien geben sie dieses Wissen an ihre Patienten weiter – mit oft sensationellen Ergebnissen. Doch das Feld der Möglichkeiten ist noch viel größer, denn jeder Mensch kann die Chancen der Fantasie für sich nutzen.“

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Neueste Computerbilder von unserem Gehirn zeigen inzwischen, welche atemberaubende Kraft hinter den inneren Bildern, also unserer Imagination, steckt. Und die Wissenschaft versteht nun langsam, wie dieses Zusammenspiel funktioniert. Die Kraft der inneren Bilder wirkt an der Nahtstelle zwischen unserem Bewusstsein und unserem Unterbewusstsein und ermöglicht uns ungeahnte Leistungen.
Die Imagination ist Mittler zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein.
Daher wäre es richtig gut, wenn du diese Kraft der Imagination immer und immer für dich nutzt. Sooft es dir möglich ist. Morgens, abends, in der U-Bahn, in der Warteschlange oder wann immer dir langweilig ist. Dann wirst du rasch bemerken, was sich alles in dir wandelt. Dein Selbstverständnis, dein Selbstwertgefühl, deine Motivation und die Erreichbarkeit deiner Ziele.
Diese mentale Übung kannst du für jedes neue Ziel, das du dir vornimmst, benutzen. Das einzig Wichtige ist, dass du sie sooft wie möglich machst.
 
Wie du mental an deinem Ziel dranbleiben kannst.
Wann immer du Lust hast oder die Zeit es dir erlaubt, schließt du die Augen und stellst dir dein Ziel vor deinem inneren Auge so plastisch wie möglich vor.
Stelle dir vor, wie du es erreichst. Fühle, wie glücklich du bist. Wie erleichtert. Wie sich andere mit dir freuen.
Stelle dir auch deinen nächsten Schritt vor. Sieh, wie leicht und schnell du alles schaffst. Wenn deine Gedanken abschweifen, holst du sie einfach wieder zurück. Sammle sie ein. Wie bei kleinen Kindern, die sich wieder konzentrieren sollen. Gehe jeden Schritt, jede Entscheidung so bildlich wie möglich durch. Je klarer und deutlicher und detaillierter die Bilder sind, desto besser. Lasse die Abläufe immer und immer wieder vor deinem inneren Auge ablaufen. Übe dich im Visualisieren.
Wenn wir im Kopf gezielt innere Bilder erzeugen, können wir Leistungen erzielen, die uns vorher nicht möglich waren.
Visualisierungen entstehen zwar im Kopf, aber sie haben einen enormen Einfluss auf unsere Realität.


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